Simon Verhoeven ist erfolgreicher Musiker, Schauspieler, Drehbuchautor und Regisseur. Auch sein neuester Film “Männerherzen und die ganz ganz große Liebe” schaffte es wieder auf Platz 1 in den deutschen Kinocharts und läuft immer noch erfolgreich in den Kinos. Seine Neugier, sein Mut und seine Leidenschaft lassen ihn immer wieder neue Herausforderungen annehmen. Wir haben dem sexy Münchener einige Fragen gestellt.

Was lieben Sie an München?

Das italienische Flair, die wunderbare Architektur, die märchenhaft schöne Landschaft, die Münchnerische Gelassenheit, das herrlich bayerische Essen, die Biergärten, die Wiesn mit den Mädels in Dirndln und den FC Bayern.

Wie sieht für Sie das perfekte Wochenende in München aus?

Kaffeetrinken im Glockenbach, über den Viktualienmarkt schlendern, Essen gehen in Schwabing, Fussballspielen im Englischen Garten und abends ins Nachtleben eintauchen.  Sonntags ausschlafen, Frühstücken gehen und dann in die Berge fahren.

Ihr liebster Moment am Tag?

Das ist jeden Tag anders. Allerdings liebe ich am Morgen den ersten Kaffee. Ohne Kaffee geht bei mir absolut nichts.

Haben Sie für uns einen Restaurant/Bar-Tipp für München während der Herbst-/Winterzeit?

Ich gehe gerne ins Heart  und ins Bob Beaman. Zum Essen gefallen mir das Buffet Kull, The Grill und das Goldene Kalb.

Was macht guten Stil aus?

Zurückhaltung und gleichzeitig Mut.

Wer sind Ihre persönlichen Stil-Ikonen?

Run DMC,  James Dean, Cary Grant, Audrey Hepburn und Marcello Mastroianni.

In welchem Outfit fühlen Sie sich am wohlsten?

Jeans, T Shirt, Lederjacke und Sneakers.

Wo kaufen Sie in München am liebsten ein?

Ludwig Beck, Pool, Meschugge 54, Projekt 3, Robot.

Was ist Ihr Lieblingsparfum?

Fahrenheit von Dior und Tom Ford for Men.

Was ist wahrer Luxus für Sie?

Jeder Tag, an dem ich gesund bin, ist Luxus für mich. Ausserdem bedeutet Luxus für mich, mein Handy abzuschalten, auszuschlafen. essen, trinken und mit Menschen lachen, die man liebt. Das Meer sehen.

Nachdem “Männerherzen  und die ganz ganz große Liebe” schon seit Wochen so erfolgreich  im Kino läuft, machen Sie jetzt erstmal Pause oder sind Sie schon mit einem neuen Projekt beschäftigt?

Ich arbeite ja mittlerweile auch viel als Werberegisseur. Ausserdem schreibe und entwickle ich ein paar neue Drehbücher mit verschiedenen Partnern. Da sind natürlich Komödien dabei, aber auch ein paar ernstere Stoffe. Mal sehen, welche
Projekte dann letztlich realisiert werden. Das hängt immer von vielen Faktoren ab.

Worauf begründen Sie Ihren Erfolg?

In erster Linie harte Arbeit. Am Drehbuch von Männerherzen habe ich 6 Jahre lang immer und immer wieder daran gearbeitet. Das war eine schwierige Zeit. Nicht viele haben an das Projekt geglaubt.  Ich bin froh, dass ich nicht aufgegeben habe. Ich wollte schon immer Filme machen, auch als Kind. Da habe ich Comics gezeichnet und für meine Eltern kleine Szenen im Wohnzimmer vorgespielt… Ich mache also das, was ich immer schon machen wollte, worin ich mich seit Kindertagen geübt habe. Darin liegt sicherlich der Schlüssel zum Erfolg. Ich tue das, was ich tue, aus vollem Herzen, gebe alles, was ich geben kann. Sonst klappt es nicht.

Mit wem würden Sie sich vorzugsweise unterhalten?

Marylin Monroe, Franz Kafka, Scarlett Johannson, Federico Fellini, Picasso, Mozart und unendlich viele weitere. Aber am allerliebsten würde ich nochmal meine Oma wiedersehen.

Haben Sie aus Liebe schon einmal was völlig Verrücktes getan?

Ständig.  Ich bin auf die Schauspielschule gegangen, nur weil dort ein Mädchen hinging, in die ich verliebt war. Glücklicherweise war es für meine Karriere die richtige Entscheidung. Als Schauspieler habe ich unendlich viel über Regie gelernt.

Was muss eine Frau haben, um Sie zu beeindrucken?

Humor,  Stärke, Intelligenz, aber auch Zurückhaltung, Eleganz und Weiblichkeit.

Beschreiben Sie sich in drei Worten!

Wild. Mutig. Ängstlich.

Welche Träume möchten Sie sich noch erfüllen?

Ich möchte einfach nur gesund bleiben und möglichst lange auf diesem Planeten leben dürfen, umgeben von Menschen, die ich liebe.

Interview by Alexandra Ioannidou

 

 

©Gert Krautbauer für 13TH Street:
Das Bild ist anlässlich eines Shootings des Senders 13TH Street entstanden, für den sich Simon Verhoeven als Juror des Kurzfilmpreises “Shocking Shorts Award” in Szene setzen ließ.